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Dieses Thema hat 3 Antworten
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 Konzertberichte
Steven Burns Offline

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06.09.2009 20:18
Spirit from the Street, 05.09.09 MD antworten

Spirit from the Street Festival

Da dieses noch recht neue Festival mit gleich 40 Bands diesmal direkt vor den Toren meiner Stadt stattfand, wollte ich nun meinen geplagten Ohren ein Open-Air zu Gemüte führen, allerdings entschlossen meine Kollegen und ich und dazu lediglich den letzten Festivaltag, den Samstag, zu besuchen, sodass doch größere Kaliber ala Toxpack, Kassierer, Dritte Wahl oder Skeptiker verpasst wurden. Seis drum.

Nun ja. Man traf sich gegen 14 Uhr am Samstag beim Schreiberling dieser Zeilen, womit bewusst auch schon irgendwelche fragwürdigen Deutschpunkkapellen verpasst wurden. Leider bewirkten die Verzögerungen beim Vorglühen, dass auch noch Rawside verpasst wurden und man erst gegen 16 Uhr auf dem Gelände ankam. Hier versuchten DDP gerade im Zelt dem staubenden Mob einzuheizen, wobei wir selbst erstmal mit der weiteren Aufnahme diverser Alkoholika beschäftigt waren.

Viertel Fünf betraten dann ebenfalls im Zelt die Verlorenen Jungs die Bühne, die nun ohne Sänger Zoni, den Onkels von einem meiner Begleiter, auftreten, da dieser aufgrund heftigerer Differenzen die Band verließ, was leider zu einem spürbaren Qualitätsverlust führte. Die Band spulte das übliche Programm runter, durchaus solide, aber auch irgendwie herzlos. Das Publikum nahm sie dennoch ganz gut an.

Gumbles wurden dann Biertrinkend aus einer der hinteren Reihen verfolgt. Ganz lustig, aber nicht der Oberknaller.

Danach kamen nun Berliner Weisse, auf die ich mich persönlich im Vorfeld bereits sehr freute. So ging es anscheinend auch vielen anderen Festivalbesuchern, denn der Mob war doch ganz gut am kochen. Leider verlor ich während des Auftritt beim Pogen einen meiner Schuhe. Allerdings fand ich ihn nach dem Verklingen des letzten Tones wieder, zum Glück.

Trabireiter, die besonders mit “Assis sind nie Alleine”, "Kind aus der Zone" und "Tischfußballhooligans" punkten konnten, wurden wiederum von weiter hinten erlebt. Wenigstens wurde die Unwetterwarnung ad Absurdum geführt und es wurde draußen auf der großen Bühne musiziert.

Es folgte die für mich positiveste Überraschung des Abends. Zaunpfahl, die für mich irgendwie so das Image der Studentenpunks haben, waren dran und erwiesen sich als überaus moshfähig und hatten durchaus kreative Ansagen unter das Volk zu bringen. Dat war spaßig.

Während gegen 20 Uhr S.I.K. auftraten, wurde erstmal eine durchaus schmackhafte Pilzpfanne den ureigenen Gedärmen übereignet, sodass man sich wohlgenährt auf Volxsturm vorbereiten konnte.

Diese konnten dann auch ziemlich überzeugen, wobei der Sound meiner Einschätzung nach etwas zu laut eingestellt war, weswegen ich mich zunächst im Hintergrund hielt. Bei “Lichter meiner Stadt” ging das jedoch nicht mehr und ich begab mich in die schäumenden Massen. Doch, die waren auch geil.

Während Skarface dann wiederum im Zelt dran waren, plünderten wir erstmal diverse Merchandising-Stände. Ich erwarb ein Clockwork-Orange-Shirt und etlichen Kleinmist (Buttons und sowas, was man eh schnell verliert). Der VJ-Neffe hingegen kaufte 3 T-Shirts (Krawallbrüder, Stomper 98, kA was noch), einen schicken und auch durchaus preiswerten KB-Pulli und obendrein weitere Piercings...

Pünktlich zum großen Highlight des Abends, den Krawallbrüdern, versammeln wir uns, mittlerweile recht schwankend, vor der Bühne. Es war anzumerken, dass diese Band auch für das Rest-Publikum der Headliner war, denn die asozialen Saarländer wurden gefeiert wie keine anderen Musiker am heutigen Tage. Der Moshpit bestand hier in ausufernster Form aus Personen, die wohl kaum dem örtlichen Kirchenchor zuzuordnen waren, sodass das übliche “Sich auf die Schnauze legen” weitere überaus schmerzhafte Konsequenzen nach sich zog. Meinen Daumen gabs hier für “Zweite Heimat”. Leider verließen die Jungens aufgrund des engen Zeitplans direkt nach ihren 45 Minuten wieder die Bühne.

Mit Bier und Pfeffi ruhte ich mich dann während der Fuckin Faces auf der Wiese aus, bereits sichtlich fertig mit der Welt.

Zwar stand ich dann bei Stomper 98 wieder, aber konnte nur noch fasziniert dem überaus agilen Frontmann hinterher schauen und mich von Weitem an dem Alex-Double, das hin und wieder von der Bühne in die Massen sprang, erfreuen. Mehr war leider nicht mehr drin, wenngleich Stomper schon textlich richtig coole Sachen bei hatten.

Naja. Vom Bierstand wurde dann noch kurz Mr. Review gelauscht, ehe es zunächst einen einstündigen Fußmarsch Richtung Endhaltestelle abzulegen galt. Leider, leider entging mir durch den verfrühten Aufbruch Betontod, auf die ich mich eigentlich sehr freute, aber man ist halt doch nichts mehr gewöhnt. Weiterhin wurden noch die mir unbekannten Headless Horsemen und Wayward Caines verpasst.

Da genialerweise direkt ein Bus bereit stand, der durch beherztes Klopfen an den Scheiben am Fortfahren gehindert werden konnte, wurde bereits um halb drei die heimische Koje geentert.

Campina Offline

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11.09.2009 23:21
#2 RE: Spirit from the Street, 05.09.09 MD antworten

ich wär auch zu gern hin...

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Steven Burns Offline

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13.09.2009 00:00
#3 RE: Spirit from the Street, 05.09.09 MD antworten

Woran lag es? Geld? Zeit?

Campina Offline

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13.09.2009 00:14
#4 RE: Spirit from the Street, 05.09.09 MD antworten

Geld...
Ne Eintrittskarte hätte ich mir ja grade noch kaufen können,
aber dann hätt ich nix mehr für Zug, Alk und was zu essen gehabt

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